S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Choose Your Weapon
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Freitag, 21. März 2014

Choose Your Weapon

Ich versuche mich hier auf eine kurze/grobe Beschreibung meiner Favorites zu beschränken. Ähnlich wie bei Autos, ist meine Lieblingswagffenliste ziemlich umfassend und würde hier so schnell wohl sowieso niemanden interessieren. ^^
Man kann mich durchaus als Waffennarren bezeichnen, auch wenn das Wort einen ziemlich negativen Beigeschmack hat. Aber ich mag die Dinger eben. Nicht im Sinne von: "Ey, boah, geil, voll das Töten und Blut und Gemetzel und so Zeug und so!". Nein, dafür wurden Messer und Kettensägen erfunden. ;)
Schusswaffen interessieren mich aus einem anderen Grund. Ich mag ihr Design und die alte Mechanik, die dahinter steckt, die sich seit über hundert Jahren praktisch nicht verändert hat. Ich mag ihren Klang, ihren Geruch, ihr Gewicht und das Gefühl wie sie in der Hand liegen.
Dabei kann ich jedoch Leute gut verstehen, die mit den Teilen rein gar nichts anfangen können. Immerhin wurden sie nur für einen einzigen Zweck erschaffen: töten. Nicht verstehen kann ich allerdings diejenigen, die respektlos mit Waffen umgehen, entweder weil sie sich ihrer Sache schon zu sicher oder bloß dumm sind und/oder sich nicht auskennen.
Wie gesagt: Waffen töten - dafür wurden sie gemacht. Und genau das tun sie auch. Ob nun absichlich oder unabsichtlich ist der Waffe selbst scheiß egal. Sie sind immer nur so gefährlich wie der Mensch, der sie in der Hand hält. Dahingehend kann ich also eine Abneigung gegen Waffen im Allgemeinen nicht ganz nachvollziehen. ALLES lässt sich zur Waffe machen. Flaschen, Kaffeetassen, Kaffeelöffel, Aschenbecher, das Ladekabel des Handys - alles potentiell gefährlich. Sogar mit Büchern und Laptops kann man jemaden erschlagen.
Nicht Waffen töten Menschen. Menschen töten Menschen.
Um das zu verhindern, zumindest wenn man neu ist im Umgang mit solchen Geräten, reicht es schon, nur eine Hand voll einfacher Regeln zu beachten.
Wenn man noch nie eine Schusswaffe in der Hand hatte, sollte man sie sich schon vorher von jemandem erklären lassen, der sich damit auskennt. (Darauf sollte derjenige eigentlich von selbst kommen. Wenn nicht, VORSiCHT: gut möglich, dass der genau so wenig Ahnung hat ... oder er/sie ist bloß risikogeil oder suizidal oder bescheuert oder whatever.) 

Wie halte ich das Teil richtig?
Welcher Hebel/Knopf macht was?
Von welchen Bereichen sollte ich diverse Körperteile (Finger, Augen etc.) fernhalten?
Wie verhalte ich mich, wenn etwas passiert, das nicht passieren sollte (z.B. Ladehemmung oder Blindgänger)?
usw.

Hat man das erstmal begriffen, bleiben nurnoch 3 Dinge, die man IMMER im Hinterkopf behalten sollte.
1.) Nachsehen, ob die Waffe geladen ist.
Auch wenn sie dir eine vermeintlich vertrauenswürdige Person in die Hand gedrückt hat:
überprüfen,
doppelt überprüfen
hell, dreifach überprüfen, wenn du dir nicht sicher bist. Keiner möchte "Er/Sie dachte, sie ist nicht geladen." auf dem Grabstein stehen haben.

2.) FiNGER WEG vom Abzug, bis die Waffe auf das Ziel zeigt.
Falls du, warum auch immer, Punkt 1 schon nicht befolgt haben solltest, wird so das Schlimmste verhindert. Aber auch sonst ergibt dieses Verhalten durchaus Sinn. Die Sensibilität des Abzugs ist von Waffe zu Waffe unterschiedlich. Viel Zugkraft im Finger ist jedoch nie notwendig. Ein kleines Zucken bzw. eine kurze Verkrampfung (z.B. beim Niesen) kann ausreichen um einen Schuss zu lösen.

3.) Ziele nie auf etwas, das du nicht töten willst.
Wenn du zu blöd für die ersten beiden Punkte bist, und dir noch keiner die Waffe aus der Hand reißen, dich an Arsch und Kragen packen und rauswerfen konnte, wird so wenigstens der Schaden begrenzt.
Außerdem: Spätestens wenn du den Lauf einer Waffe vor die Nase gehalten bekommst, von der du nicht weißt, ob sie geladen ist oder nicht, wirst du wissen, was für ein verdammt beschissenes Gefühl das ist, und das du demjenigen das Teil am liebsten quer ins Tal der Winde rammen würdest.

Ja, Waffen sind cool, ABER KEIN SPIELZEUG!
Wer den Respekt vor ihnen verliert, riskiert Leben und Gesundheit von sich selbst und anderen.

Doch genug Lehrstunde für heute. :D

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Grundlegend bin ich ein Revolvertyp.
Sie entsprechen meiner Auffassung von Ästhetik am meisten. Pistolen sehen (bis auf wenige Ausnahmen) so klobig  aus.  Den Rundungen eines Revolvers kann ich aber nur schwer widerstehen. Vor allem die Colt Python (einigen sicher bekannt als die Weapon of Choice von Rick in "The Walking Dead") hat's mir einfach angetan.


Meiner Meinung nach eine der schönsten Waffen, die überhaupt jemals gebaut wurden. Designtechnisch stimmt da einfach alles. Die bewährte Technik in Colt-Qualität und die .357 Magnum-Munition erledigen den Rest.

Kleine Randnotiz: Magnum ist kein Eigenname einer bestimmten Waffe, sondern ein Munitionstyp.
Der Zusatz "Magnum" im Namen vieler Waffen bedeutet bloß, dass sie auf die stärkere Magnum-Munition ausgelegt sind, die sich durch eine größere bzw. stärkere Pulverladung unterscheidet, wodurch das Projektil (die Kugel) schneller auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt wird, was Reichtweite und Durchschlagskraft entscheidend erhöht. Mit Magnum-Waffen kann problemlos schwächere Munition des selben Kalibers (des selben Projektildurchmessers) verschossen werden. Umgekehrt wäre es allerdings nicht ratsam, um nicht zu sagen dumm, da die stärkere Pulverexplosion die Waffe beschädigen und in weiterer Folge auch den Schützen verletzen kann. Darum ist es in den Meisten fällen technisch nicht möglich, Magnum-Munition in eine nicht dafür ausgelegte Waffe zu laden, da die Patronenhülsen anders geformt und einen Tick länger sind.
Der Magnum-Schriftzug ist also in etwa vergleichbar mit dem "GT" bei Autos und weist auf "mehr Power unter der Haube" hin, hat jedoch mit dem Hersteller nichts zu tun. So ziemlich jeder Revolverhersteller hat beispielsweise eine .44er Magnum im Angebot, genauso wie es von vielen Modellen verschiedener Autohersteller eine GT-Version gibt.

Um auf mich ansprechend zu wirken, brauchen Revolver allerdings eine Lauflänge von mind. 4'' (ca. 10cm) und sollten 6'' nicht überschreiten. Kurze Stummelläufe und zu lange Rohre sehen einfach kacke aus. ^^
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Ich bleibe bei Faustfeuerwaffen. (Als Laie hoffe ich gerade, dass ich den Ausdruck richtig verwendet habe :'D )
Natürlich gibt es auch einige Pistolen, die als schön empfinde, und die sich über die Jahrzehnte in Sachen Technik und Design fast unverändert gehalten haben.
Die Colt 1911 ist sogar schon über hundert Jahre im Umlauf. Ich denke, das ist die Pistole, die jeder kennt, da sie in unzähligen Filmen und Spielen vorkommt.


Die 1911 ist eine der am weitesten verbreiteten und beliebtesten Pistolen aus guten Gründen: sie vereint zeitloses Design mit einer schlanken Linie, einfacher Bedienung und der Mannstopwirkung eines Kaliber 45-Geschosses. Die angestaubte, teilweise etwas anfällige/empfindliche Mechanik bei halb- und vollautomatischen Colt-Waffen ist jedoch des Öfteren ein Kritikpunkt. Die durch den Kultstatus der Waffe mitverursachte Unmenge an zur Verfügung stehenden Modifikationsmöglichkeiten schaffen da allerdings schnell und recht preiswerte Abhilfe.
Im Falle einer Zombieapokalypse würde meine Entscheidung aber auf eine CZ 75 fallen.


In Sachen Eleganz schenkt die etwas handlichere Tschechin der Amerikanerin nichts. Die Ergonomie des Griffstücks sagt mir persönlich aber mehr zu. Zusätzlich fasst die CZ im Normalfall standardmäßige 9mm-Munition. Dadurch hat das Magazin ein höheres Fassungsvermögen als das der 1911, und der im Gegensatz zu .45 geringere Rückstoß wirkt sich positiv auf Schussfrequenz und Treffsicherheit aus.
Das war's mit den Pistolen.
Als Österreicher würde man vielleicht von mir erwarten, dass ich Glock über alles vergöttere. Nein, tue ich nicht. Mir gefällt zwar das Design und weiß, dass es wirklich hervorragende Schusswaffen sind, aber die Knarre besteht praktisch nur aus Hartplastik. Ich bin mehr ein Freund von Stahl und Holz.
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Apropos, Stahl und Holz: AK 47


DAS Sturmgewehr. Wer die Russin nicht kennt, hat wohl noch nie eine Zeitung aufgeschlagen oder die Nachrichten im Fernsehen gesehen. Nach dem Entwurf von Michail T. Kalaschnikow (der die Waffe nach dem Prinzip "das Beste ist der Feind von gut genug" mit jeder Menge Fertigungstoleranzen konzipierte ^^ ) hergestellt und 1947 in den Dienst der damaligen Sowjetarmee gestellt, ist die AK heute aus der Weltgeschichte nichtmehr wegzudenken. Neuere Versionen orientieren sich noch immer an der alten, als kinderleicht zu bedienen und unzerstörbar geltenden Mechanik. Die halbe Welt fertigt sie unter offizieller Lizenz oder kopiert einfach ganz frech. Es lässt sich nichteinmal schätzen, wieviele es davon gibt. Man sieht sie überall - Osteuropa, Asien, Afrika, Südamerika. Egal, ob kleine Rebellion oder ausgewachsender Krieg: die AK ist zum Zeichen des Aufstands, Widerstands und Kampfes geworden. Manche Länder tragen sie sogar stolz auf ihrer Nationalflagge.
Einfachstesteste Technik, Zuverlässigkeit sonder Gleichen, hohe Treffsicherheit (zumindest bei Einzelfeuer ;) ) und die üppige 7.62mm-Munition ... ich LiEBE sie. :)
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Ich bleibe in Russland. Ich bleibe bei Stahl und Holz.
Keine Auflistung ohne mindestens ein ordentliches Scharfschützengewehr. Auch dabei halte ich mich mit der Mosin Nagant lieber oldschoolig.


Ich mag Repetiergewehre (für CoD-/Battlefield-Spieler: Bolt Action Rifles ;) ) irrsinnig gerne, und die Nagant ist mein Liebling unter ihnen. Natürlich habe ich auch nichts gegen eine Mauser oder Springfield, und natürlich gibt es viele modernere und "bessere" Präzisionsgewehre, nur fehlt ihnen allen eben dieses gewisse Etwas - meine Meinung. Deal with it. :p ^^
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Thema: Shotguns/Schrotflinten.
Wenn ich die Wahl hätte, mein Finger würde sofort auf die Spaß... Spas 12 zeigen.


Schon wieder eine Russin. Langsam wird's auffällig. :D
Was sie außer dem martialischen Design und der typisch zuverlässigen russischen Technik so interessant macht, ist dass sie sowohl als Pump Action Shotgun als auch als Halbautomatik genutzt werden kann.


Soweit jedenfalls zu meinen absoluten Lieblingen. Die "Einkaufsliste" ist wie gesagt eigentlich noch viel länger (u.a. Remington 700 & 870, Beretta M92 & CX4 Storm, HK MP5, M1 Garand, Colt Single Action Army, Browning 1887 & 45-70, Ruger 10-22 usw.), aber der Eintrag ist auch so schon umfangreich genug und liefert ein halbwegs brauchbares Bild meines Waffengeschmacks.

Ähnlichen Waffenenthusiasten wie mir, die der englischen Sprache mächtig sind, kann ich den YouTube Channel von Hickok45 wärmstens empfehlen. Er probiert eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Schusswaffen durch, die ihm zur Verfügung gestellt werden, erzählt einiges über ihre Herkunft, und bietet viele hilfreiche Tipps, was Handhabung, Technik, Wartung und Sicherhheit betrifft. Ich mag den alten Mann sehr ... natürlich auch wegen seines Skills. ^^

Zum Abschluss noch etwas, bei dem ich oft nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll: eine der leider sehr vielen Fail Compilations auf YouTube. Die hier gezeigten Fälle sind allerdings noch äußerst harmlos gegen das Maß an Dummheit, das da draußen sonst noch rumläuft. Als kleiner Lichtblick bleibt einem, dass sich "das Problem" früher oder später wortwörtlich von selbst erledigt.  XD
Und oft genug stehen dir wirklichen Idioten hinter der Kamera und lachen nur dämlich, während sich ungeübte Leute mit Tötungswerkzeugen/Sportgeräten wehtun.


PS: Ich lasse hier absichtlich die "Killerspiel"-Diskussion und sonstige kontroverse Themen wie das "Kriegsspiel" Paintball weg, da die in den letzten Jahren breit genug getreten wurden. Vielleicht komme ich aber ein anderes Mal darauf zurück. Kommt eben drauf an, wann es mich wiedermal so richtig anfuckt, wie engstirnig und realitätsfern Leute sind, die keine Ahnung von Sport & Spiel haben. *fremdschäm* -_-°

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