S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Endlosschleife
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Freitag, 29. August 2014

Endlosschleife

Ich versuchte mir zu überlegen, was sich in den letzten Jahren bei mir getan hat, seit ich mit der Welt und mit mir selbst so zu kämpfen habe und praktisch nichts noch irgendeinen Sinn für mich ergibt.
Ähnlich wie bei der Frage, was man an mir vermissen würde, fiel mir nichts wirklich ausschlaggebendes ein. Ich hab' ein neues Gebiss, aber das war's auch schon.
Und sonst?
Alle anderen Anstrengungen sind entweder effektlos verpufft oder ich habe keine Kraft mehr, um sie fortzuführen.
Ich weiß nicht, warum ich mich selbst so von anderen abhängig mache und nichts nur um meiner Selbst wegen machen kann, obwohl ich doch eigentlich so auf mich selbst fixiert bin. (See that? 3 mal "selbst" in nur einem Satz.) Was am Ende für mich übrig bleibt, ist der Gedanke, dass ich vor 3 Jahren genauso gut tot umfallen hätte können. Es hätte anderen Leuten und mir (Ja, im ersten Versuch hatte ich mich zuerst geschrieben.) einiges erspart. Seitdem habe ich nichtsmehr zu Stande gebracht, was sich länger als 5 Minuten in irgendeiner Weise positiv ausgewirkt hätte. Der Rest waren nur Zurückweisungen oder das Warten darauf, dass ich zurückgewiesen werde.
Ich bin einsam, fühle mich wertlos, zwecklos, und noch dazu stecke ich an einem Ort fest, den ich hasse, mit einer Person, die ich hasse.
Aus meiner Sicht wurde es also immer nur noch schlimmer und schlimmer. Nur ich kann daran was ändern. Aber genau dazu fühle ich mich nicht in der Lage.



Ich finde echt keine Worte mehr dafür. Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, was ich hier und in meinen Tagebüchern auch schon oft genug gemacht habe. Und ja, natürlich fuckt mich das selbst schon seit einiger Zeit an. Nur, was soll ich sonst tun, wenn sich alles immer nur im Kreis dreht, weil ich keine befriedigenden Antworten bekomme, denen ich glauben kann.
Ich bin wiedermal an einem Punkt, an dem es mir ziemlich scheiß egal ist, was als nächstes passiert. 1.) habe ich sowieso keine Ahnung, was passiert, und 2.) ist es mir zu anstrengend, einfach auf gut Glück zu versuchen, irgendwie darauf Einfluss zu nehmen. Immerhin weiß ich ja nicht, wofür ich es tun sollte. Ich habe keinen Anhaltspunkt. Ich sehe entweder keinen Weg oder zuviele davon. Ich weiß nicht, wohin mit mir und was tun.
In der letzten Zeit weiß ich nichtmal mehr, ob ich es überhaupt mitbekommen würde, geschweige denn zu schätzen wüsste, wenn genau das passiert, was ich will. Ich weiß nichtmal mehr, ob ich überhaupt will, was ich will. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen und etwas daraus machen könnte. Ich weiß nichtmal, was ich will, außer dass es aufhört ... mir fast schon egal wie.
In other words: I'm fucked.

Anyway, ab heute oder morgen (29. bzw. 30.08.2014; je nach dem, wann die Verbindung gekappt wird) werde ich wohl wieder nur sehr unregelmäßig, wenn überhaupt online sein, da das Geld dafür wieder zu knapp wird. Mit Serien, Filmen und Musik bin ich für die nächste Zeit versorgt, obwohl ich die Möglichkeit nicht ausschließen kann, dass ich das Zeug gar nicht brauchen werde.

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