S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): I don't get it ...
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Donnerstag, 7. August 2014

I don't get it ...

It's dark, quiet, and a gentle breeze is making its way through the trees in the park. It's not cold and not too warm. It's just right, ...
... except in my head. That feeling when I'm on my way to go buy cigarettes at 2am in the night ... I could just as well be walking through Tulln. Especially in a mild summer night.

It's one of the reasons why I don't like going out. Practically everything keeps reminding me on my past and how it all got fucked up, eventually to become what it is now. Along with the memories, a ridiculous amount of unanswered questions, my "friends" arise again. They're never gone completely, only toned down, and they push themselves back into my consciousness as soon as they get a chance.

I was invited at my brother's last weekend.
I can't overstate how unsatisfying it is to talk with those people. They seem to have the attention span of an orgasm. It doesn't feel comfortable at all, because it actually shows that they're not listening at all to what you say.
Everything seems forgotten as soon as somebody else mentions something else, which - in most cases - isn't even remotely related to what was talked about. There is no such thing as a subtle subject change. You get cut off mid-sentence. It happens faster than the driver of a race car is shifting gears. Conversational topics simply get dropped, and they don't even have the decency to pick them back up again later on. So why should I talk about anything that matters to me, let alone tell them the truth about how I'm feeling and what's going on in my life?
Sitting there, "discussing" annoyingly shallow stuff, I missed Claudia. I missed sitting on her couch and really talking about something.
That particular thought didn't occure to me for quite a while now, but it still hurts.
What have I done?
What have I become?
Was it necessary?
Why?
Where is all this leading to?
How's it going to end?
When?
...
I'm back at a point where I have no money left. If I don't find a job this month I won't be able to pay the rate for my debts at the bank in September. Also, more importantly to me, I won't be able to uphold my internet access.
Since I came around to the thought that the DiAMETER has failed gloriously, I have severe troubles with setting my ass into motion. I can't find a reason that is sufficient to get me moving. And it appears that there's nothing and no one who is capable of convincing me that it will work when I try again, whatever it is that I might try.
A thing that depresses me the most is that, whatever I do, I have to do it alone. There's no one to strengthen my back, hold my hand, make me feel better, take all those thoughts and feelings away or at least convert them into something less painful. Trying to fall asleep an waking up alone is torturous. There's no one who makes me feel appreciated in any way anymore. I even wonder if I can feel that way ever again.
I can't trust anyone.
I don't know anything.
I can't believe anymore.
Hope is scarce, if existing at all.
I can't do anything.
Uncertainty, always, everywhere.
I'm stuck again.
Even worse, I'm stuck here, in my room. I hate it here. It's devasting, soulcrushing, capable of sucking even the most joyful moment out of me withing seconds.
...
Why?
...
I don't get it.
Life as a whole, I mean.
How are all those other people doing it? Where do they get their strength, their motivation, their confidence?
I don't get it.

Kommentare:

  1. Huhu^^

    Ich muss sagen, ich finde diesen Text sehr traurig. Und das schlimme dabei ist, dass es nicht einfach nur ein geschriebener Text ist, sondern Realität. Es muss dir sehr schlecht gehen :(
    Es ging mir auch mal nicht so gut und habe immernoch hier und da mal depressionen, aber ich glaube, dass es dir schlechter geht als es mir je ging. Ich will nicht behaupten, dass ich weiß wie es dir geht. Denn ich weiß, dass niemand die Gefühle eines anderen im vollem Umfang verstehen und nachfühlen kann. Wir alle gehen unterschiedlich mit dem Leben, Gefühlen oder was auch immer um. Aber ich kann mir zumindest vorstellen wie es dir gehen muss.
    Das ist ein schlimmer Kreislauf. Und ich bin mir darüber im Klaren, dass es dir wohl nicht viel helfen wird, wenn ich dir sage, dass du da raus musst! Du weißt das ja selber...
    Es gibt einen Spruch der besagt "Starte jeden Tag wie ein neues Leben". Hast du schon mal daran gedacht? Naja, wahrscheinlich ist das wieder einfacher gesagt als getan. Ich kenne das ja von mir. Es gibt da auch ein paar Dinge die mir nicht aus dem Kopf gehen und mich immer wieder runterziehen. Aber es hilft nicht. Wie leben alle nur einmal und wir sollten immer versuchen das beste aus unserem Leben zu machen. Menschen die dich verletzen werden nur lachen, wenn du dich für immer hängen lässt. Wo ist die Motivation um aufzustehen und das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen? Aber wo ist die Motivation den Menschen die dich verletzen die Genugtuung zu geben "gewonnen" zu haben?
    Einsamkeit ist nichts dass wir alleine besiegen können. Dass du also aktiv wirst ist der einyzige weg. Du weißt das... Sieh es als Notwendigkeit zu überleben und dich irgendwann wieder besser zu fühlen. Und wieder: Ja. Es klingt so einfach, aber es führt kein Weg daran vorbei. Oder willst du dass ich dir einen Arschtritt per Post schicke? :)
    Aber im Ernst, es macht mich immer traurig sowas zu lesen :'( So sollte es niemandem gehen...

    Jade


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    1. Hi.
      Gutgemeinte Ratschläge bekommt man zu tausenden. Und ja, es ist sehr viel einfacher gesagt als getan.
      Wie ich hier in manchen Texten auch hin und wieder schreibe: sogar als depressiver Mensch kann man sich die Abgründe nichtmehr wirklich vorstellen und sich in die Situation "da unten" hineinversetzen, sobald es einem wieder auch nur ein Funken besser geht. An guten Tagen habe ich selbst oft keine Ahnung, wie ich mich in das schwarze Loch hineinsaugen lassen konnte.
      Aber es ruft nach einem, ständig. Und solange ich keinen (für mich) ausreichenden Grund finde, der mir die Motivation verschafft, meinen Arsch wieder in Bewegung zu bekommen, komme ich aus dem Loch auch nicht raus. Wie gesagt verstehe ich es nicht, wie es Menschen schaffen, wo sie die Zuversicht hernehmen, einfach so blind ins Blaue zu leben. Ich brauche Klarheit, Sicherheit, Bestätigung, eben einen Grund. Ich möchte nicht noch einmal erleben müssen, dass alles, woran ich glaubte und was ich glaubte zu haben, eine Lüge war und in sich zusammenfällt. Die bisherigen Enttäuschungen waren einfach zu groß.
      Ich hätte wirklich sehr gerne eine Garantie, dass sich meine Mühen das nächste Mal auszahlen. Doch die kann mir niemand geben. Sowas gibt es nicht, das ist mir klar. Nur habe ich nichteinmal jemanden, der mich glauben oder wenigstens hoffen lassen kann, dass am Ende alles wirklich gut wird. Ich kann das Vertrauen dazu nichtmehr aufbringen.
      (In Ergänzung dazu ein Eintrag vom Juli: http://allnaturaldiarya.blogspot.co.at/2014/07/just-what-is-reality-anyway.html)

      Trotzdem danke für's Lesen und dein Interesse. :)

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