S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Die Bretter, die den Rock bedeuten
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Sonntag, 5. Oktober 2014

Die Bretter, die den Rock bedeuten

... sind ja auch so ein Thema bei mir. ^^
Wie bei so ziemlich allem anderen auch, bin ich auch hier absolut kein Fachmann. Ich klimpere nur gerne ab und zu ein wenig herum. Ich kann weder Noten lesen, noch einen einzigen Song durchgehend spielen (obwohl sich zumindest Letzteres dank "Rocksmith" inzwischen ein wenig gebessert hat ^^). Ich übe so selten, dass ich immer wieder mal sogar mit einfachen Grifftabellen so meine Schwierigkeiten habe. Trotzdem stehe ich total auf Gitarren. Und das Bisschen Herumgefrickel auf dem Brett, das den Rock bedeutet, hat mich einiges an Respekt vor den Leuten gelehrt, die damit auch umgehen können.

Die Spiele sind schuld!

Nein, ich rede nicht von Ego-Shootern und Amokläufen, sondern davon, was mich dazu gebracht hat, 6 andere Saiten des Lebens kennenzulernen. (Puh, bei dem Tempo bin ich glücklicherweise bald mit allen schlechten Wortspielen durch. x_X)
Rock und besonders Metal waren spätestens ab dann ein Thema für mich, als ich zum ersten Mal "Freak on a Leash" von K

Kategorie: "Hab' ich."
Epiphone SG G-400 Cherry (Die billigere Variante einer SG, unter Lizenz von Epiphones Mutterkonzern Gibson produziert, die schon seit Jahrzehnten von Angus Young für AC/DC bespielt wird.)

Das war die Erste, gemeinsam mit einem kleinen 15-Watt Marshall-Verstärker.
Mit dem klein wenig Laienerfahrung, das ich habe, kann ich die beiden Teile ruhig jedem empfehlen. Sieht gut aus, klingt gut, die Materialqualität und Verarbeitung passt, und es ist mit insgesamt ca. €400.- jetzt auch nicht so teuer. Es gibt natürlich viel billigere hochqualitative Einsteigersets von Markenherstellern, wie z.B. die Jumpstart Kits von Ibanez um ca. €200-300.-, zu denen selbst von professionellen Musikern vor allem wegen des hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses gutes Feedback gegeben wird.
[An dieser Stelle will ich nochmal betonen: FINGER WEG VON DIESEN WIDERLICHEN NO-NAME BILLIG-SETS, wie man sie eben bei Aldi oder auch an anderen Orten findet, wo man normalerweise nie im Leben nach einem Musikinstrument suchen würde. Sie als minderwertig zu bezeichnen, wäre ein Kompliment. Das Einzige, was man mit den Dingern lernt, ist, dass ein Mindestmaß an Qualität nun eben auch einen gewissen Preis hat und man zu geizig dafür war. Gitarren auf der Bühne zu zerdreschen mag auf manche Leute wie dekadente Verschwendung wirken, aber mit diesen Schrott-Teilen ist es das Sinnvollste, was man machen, und der einzige Spaß, den man damit haben kann. Sogar für Kinder, die vielleicht noch gar nicht wirklich wissen, ob eine E-Gitarre wirklich ihr Ding ist, kann man diese Sets absolut nicht empfehlen, da Freude am Lernen damit erst gar nicht aufkommen kann.]
Meine SG hab' ich inzwischen in Einzelteile auseinandergenommen. Ich wollte sie neu lackieren und wieder zusammensetzen, habe im Endeffekt aber nur die verchromten Mechaniken auf die ...

Epiphone Les Paul Custom (Ebenfalls ein billigerer Lizenznachbau des Gibson-Originals; u.a. die Weapon of Choice von Led Zeppelins Jimmy Page.)

... umgebaut. Meine Lady war #2, und die goldene Hardware hat mir nie so wirklich gefallen. Zum Zeitpunkt als ich eine Les Paul wollte, war die Custom allerdings die einzige, die das Binding (die Pin Stripes) rund um Korpus, Hals und Kopf hatte. Ja, nur deswegen habe ich €100.- mehr als für die Standard (weisses Schlagbrett, braune Drehknöpfe, Chrom-Hardware) ausgegeben: ein off-white/creméfarbener Streifen rundherum. ^^ Inzwischen sehe ich seit ein paar Jahren öfter mal, dass anscheinend der billigeren Standard das Binding ebenfalls spendiert wurde, aber fuck it. -.-°
Zu Hause war ich jedoch sofort in den satteren Klang der Les Paul verliebt, der sich durch den relativ dicken Mahagoni-Korpus mit einer Ahorndecke ergibt. Auch die Form sagt mir mehr zu als die der SG, da sie sicher nicht nur mich ein wenig an eine Frau erinnert. Sie fühlt sich einfach nur gut an. :3
Fuck, ich liebe das Teil. In Sachen Gitarren gibt's für mich designtechnisch nichts schöneres als eine Les Paul. Und der Sound erst! O-M-G, der Sound!
...
Gleichzeitig ist die LP ein gutes Training für Rücken- und Schultermuskulatur, weil ein massiver Korpus hat natürlich auch einiges an Masse. She puts the "heavy" in Heavy Metal :D
... obwohl sie schon viel länger (seit Anfang der 1950er) im Umlauf ist. Das Konzept geht sogar in die 40er-Jahre zurück, als der Gitarrist Les Paul einen weg suchte, die Gitarre lauter zu machen, damit der Klang auf der Bühne nicht zwischen den Bläsern und dem Schlagzeug untergeht. Some magic happened und plötzlich war die E-Gitarre geboren. Den Rest der Geschichte findet man im Plattenladen und auf iTunes. ;)

BOSS ME-20

Ein Multieffektgerät, das ich mir mal als kleines Gimmick für zusätzliche Abwechslung geleistet habe. :3
Diese Geräte sind meistens maßgeblich mitverantwortlich dafür, dass E-Gitarren oft so verzerrt-krank-awesome klingen, wie sie es nunmal tun. Schonmal aufgefallen, dass der Gitarrist während eines Songs auf eine kleine Box am Boden steigt/tritt/springt/whatever, bevor er richtig abgeht? Sowas ist das. ;) :D
Im professionellen Bereich findet man oft ganze Batterien der einzelnen Komponenten dieser Teile in den Studios und auf den Bühnen. Für den privaten Hobbygebrauch tut's aber auch so ein preiswertes Kombigerät, das mehrere Effekte unter einem Gehäuse vereint. Mag ich ganz doll, das Ding. ^^

Kategorie: "Hätt' ich gern."
Ibanez GSR 200 GSF

Ein 4-saitiger Bass, dem ich schon Jahre hinterherlächze. Nun befindet er sich meines Wissens nach nichtmehr im Sortiment von Ibanez. Zumindest nicht in Green Shadow Flat - die Farbe, in der ich ihn gerne hätte. ... Balls.
Eine gute Bassline ist schon was sehr Feines. Die macht jeden Song gleich nochmal ums doppelte besser. Darum will ich mich schon seit längerem selbst mal an bösen/funky Grooves versuchen. Das matte Grün hat's mir auch irgendwie angetan. :)

Ibanez Apex 2 GSF

Die Leistbarste unter Munkys Signature-Gitarren. Als die-hard K

Gibson Les Paul Goddess Violet Burst
Do I need to explain? JUST LOOK AT HER! *.*

Gibson Explorer (u.a. lange Zeit das Werkzeug von James Hetfield, Metallica)

Die Explorer kam eigentlich 1958 auf den Markt und wollte sich so gar nicht verkaufen, wodurch sie ein Jahr später wieder aus dem Sortiment genommen wurde. "Zu futuristisch" und "zu aggressiv" hieß es damals. Prominent ausgestellte Heckflossen an Autos gingen zu der Zeit voll in Ordnung, aber an Gitarren war's nicht erwünscht. Klingt komisch, isses auch. Aber was soll's?
Dann, Anfang/Mitte der 70er, kam Hard Rock und Metal (Kiss, Alice Cooper, Black Sabbath, etc.), und mit ihnen traf auch das Design der Explorer plötzlich den Geschmack der Leute. Die Nachfrage stieg, die Produktion wurde wieder aufgenommen und lebt bis heute. Es gibt inzwischen viele gewagtere, zackigere, brutalere Designs, aber mit denen kann ich nichts anfangen. Die sind mit in vielen Fällen einfach schon too much. Für mich sagt nichts so sehr "\m/etal!" wie eine Gibson Explorer. Mehr geht nicht, bzw. ist nicht gut. PUNKT.

Fender Stratocaster

Ich mag sie instinktiv eigentlich nicht.
Wenn ich nur "Fender St..." höre, zieht sich in mir immer irgendwas zusammen. An ihr hat man sich normalerweise schnell sattgesehen, ob man nun will oder nicht. Liegt vor allem auch daran, dass so ziemlich jede schlechte Kopie eines Imitats einer Gitarrenatrappe der Strat nachempfunden ist. Außerdem gibt es sie mit Türkis, Babyblau und Schweinchenrosa in welchen der grässlichsten Farben für eine Gitarre überhaupt. m(
Doch alleine eben wegen ihres Kultstatuses, der einwandfreien Bespielbarkeit, und nicht zuletzt wegen des typisch hellen, klaren Klangs, würde ich trotzdem gerne eine haben ... so als Kontrast zu den ganzen Gibsons. ^^ Mir haben's besonders die abgefuckten SRV-Signaturemodelle angetan ...

... oder eine aus der ...

Kategorie: "Ho.Ly. 5H17!!1! O.O"
Da ich wie gesagt irrsinnig auf die Les Paul stehe und wir grade bei abgefuckt sind:
Ich konnte vor ein paar Monaten selbstverständlich nicht anders, als mich in die James Trussart Custom Guitars zu verlieben, als ich zufällig mal über eines der Bilder stolperte.
Die Künstler des Shops schleifen, ätzen, schnitzen und polieren vorwiegend an Fender Strats und Gibson LPs rum, beschlagen sie mit Stahl- oder Kupferblechen, und oft finden auch ausgefeilte Gravuren ihren Weg auf die Instrumente. So ein Teil wird wohl ein ewiger Traum bleiben. D:
... aber anschmachten darf man sie ja glücklicherweise gratis. *.*
James Trussart Steel DeVille

Das war's vorerst von meiner Seite. Ich hätte zwar noch ein paar Film- und Spielempfehlungen, die ich gerne loswerden würde, aber ich hab' beschlossen, daraus einen eigenen Eintrag zu machen, weil der hier sonst zu lange werden würde. ^^
[Nachtrag, 07. Oktober 2014: "Wer nicht hören will, muss ... "]

Wie sieht's mit euch aus? Spielt ihr ein Instrument?
(Blockflöte zählt nicht! Die zählte damals in der Schule schon nicht. Und welche sadomasochistisch veranlagten Drecksäcke von Eltern muss man sein; wie sehr muss man sich selbst, seine Umgebung und seine eigenen Kinder hassen, um es nicht nur zuzulassen, sondern auch noch zu unterstützen, dass der Nachwuchs mit sowas die Welt terrorisiert? Durch ein Verbot von Blockflöten würde viel Leid aus der Welt geschafft werden. Aber ich schweife ab ... ) 
Wie seid ihr dazu gekommen und welche Musikrichtung verfolgt ihr?

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