S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Journeyal #20
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Donnerstag, 5. Februar 2015

Journeyal #20

"Die Alten" werden nach und nach mit ihren Therapien fertig und reisen ab.
Heißt auch, dass sie durch Neuzugänge ersetzt werden. Leider sieht es so aus, als würde "das Niveau" dabei stetig sinken. Es kommen immer mehr "wirklich kranke" hier an, mit denen man kein vernünftiges Wort wechseln kann ... oder will. Teilweise sind die echt anstrengend. Manche sind anhänglich und haben ein extremes Mitteilungsbedürfnis in Verbindung mit starken Stimmungsschwankungen. Andere ziehen sich sehr in sich selbst zurück. Und die Nächsten haben oft keine Ahnung, wovon sie reden, sind jedoch vom Gegenteil überzeugt, oder glauben, dass ihre eigene Meinung keinen halben Cent wert ist und begleiten beinahe jeden Atemzug mit: "Ne, is' doch egal. Vergiss es. Passt schon."

Das spiegelt sich natürlich auch in der Gruppe wieder. Ich weiß: "Kein Wort über den Fight Club." Aber ich rede ja auch nur über die Person an sich und nicht über die Themen der Gruppe und die tatsächlichen Aussagen der Leute.
Besonders ist  Dizo in der Gruppe unbrauchbar. Echt anstrengend ihm zuzuhören. Er spricht kaum Sätze fertig, ist extrem unsicher und hat eine kranke Verzweiflung in der Lache, so als würde er druch das Lachen überspielen wollen, dass er im Moment nicht weiter weiß oder nichts sagen will. Man sollte keine allzu langen Sätze an ihn richten, weil er die Zusammenhänge von Haupt- und Nebensätzen nicht versteht. (Sogar der Satz wäre ihm wohl schon etwas zu viel gewesen.) Es gilt, sich auf kurze prägnante Hauptsätze konzentrieren, da ihn ein erläuternder Nebensatz, wie dieser hier, schon so sehr verwirren könnte, dass er dem ganzen Satz nichtmehr folgen kann. Praktisch nicht vorhandene Konzentrationsfähigkeit paart sich hier mit einer Aufmerksamkeitsspanne aus der Kategorie "Trostpreis - Danke für's Mitspielen". Unmöglich, mit ihm ein annähernd flüssiges Gespräch zu führen. Man muss "explain it like he's five" anwenden. Doch selbst dann steigt er nach einer Hand voll Fragen aus, die er dürftig bis gar nicht beantwortet hat.
An seine Fress-Flashs, die er bis ca. 0:00 uhr beim jede Nacht beim Einschlafen bekommt, kann er sich meistens am nächsten Morgen nicht erinnern, obwohl er mächtig Lärm dabei macht. Er schnellt auf, macht das kleine Licht neben seinem Bett an, sitzt benommen ein paar Minuten da, stopft sich dann einige Kekse und/oder whatever rein und knickt ebenso schnell wieder in den Schlaf, wie er hochkam. Dazwischen das obligatorische Tütengeraschel, das Geknarze des Holzbettes und Geploppe einer sich zusammenziehenden und wieder ausdehnenden Plastiktrinkflasche.


And now for something completely different:
Giga.de - Android 4.4 KitKat auf Samsung Galaxy S3 Mini
Szenegefestigte Androidologen wissen wahrscheinlich schon längst bescheid, aber hier noch mal zum langsam zum Mitlesen:
Man kann auf ältere Smartphones, wie z.B. mein Galaxy S3 Mini, die noch mit Android 4.1 laufen, Android 4.4 KitKat oder inzwischen teilweise auch schon 5.0 Lollipop raufspielen. Das Ganze funktioniert natürlich höchst inoffiziell mittels eines Mods, aber es funktioniert wunderbar. Habe mich das ganze Wochenende mit den Einstellungen und ganz neuen Personalisierungsmöglichkeiten gespielt. ^^
Ich benutze nun den GO Launcher Home Screen, gemeinsam mit der GO Tastatur (SwiftKey gefällt mir insgesamt zwar besser, aber da sind mir die Buchstaben etwas zu eng beieinander; die Vertipperquote war leider immens :/), und den Fenix Client für Twitter.
Ist wohl teilweise den Tabletten zu verdanken, die mich seit ein paar Tagen in eine merklich bessere Laune versetzen, da sie das ewige "Hintergrundrauschen", das Gedankenkreisen untedrücken. Das hebt natürlich auch die Motivation. Einzige Nebenwirkung, die ich bis jetzt bemerke, ist, dass ich tagsüber etwas überdreht bin. Die Konzentration fällt allgemein ein wenig schwerer, was sich auch hier im Blog auswirkt. Ich weiß gar nicht so wirklich, über was ich schreiben soll, und gleichzeitig will ich über viele kleine Details berichten. Außerdem will ich dem Blog seit ein paar Tagen wiedermal neu einfärben und vielleicht noch ein paar weitere Änderungen durchführen.

Donnerstag, 04. Februar 2015
Geiler Tag.
Gestern Abend dachte ich mir noch, dass es doch cool wäre, in der Zerlegewerkstatt einen halbwegs aktuellen Laptop in die Finger zu bekommen, dem ich seiner kleinen RAM-Platine berauben könnte. 2GB würden mir schon reichen - wäre das immerhin das Doppelte von dem, was ich bis jetzt drin hatte. Ratet mal, was heute Vormittag passiert ist? :D
Kurz: ich habe nun 2GB RAM im Netbook, selbiges nochmal auf Reserve, eine 500GB-Festplatte + einen Turion II-Prozessor als Ersatzteile. ^^
Bis auf das verbaute Teil ist mir der Rest fast egal, denn ich genieße heute zum ersten Mal, dass mein kleines Netbook in einer angenehmen Geschwindigkeit funktioniert und sich nichtmehr so doll anstrengen muss, nur um z.B. den VLC-Player zu öffnen. Der eine Gig RAM war seit einer gefühlten Ewigkeit mein einziger, aber umso heftigerer Kritikpunkt, und der ist nun aus der Welt geschafft. \o/
Ich bin so glücklich damit, ich kann's kaum beschreiben. Und es war gratis! XD
Während der Operation ist mir allerdings ganz schön die Pumpe gegangen. Schließlich war's das erste Mal, das ich mein Netbook auseinandergenommen habe. Ich hatte keine Ahnung, wie das geht und ob es gutgeht. Außerdem bin ich bei weitem kein Computerfachmann, also hatte ich auch keine Ahnung, ob man die kleine RAM-Platine einfach so austauschen kann. Jedoch bei der Festplatte hatte ich genug bedenken, um vorerst die Finger vom Einbau zu lassen. Es ist eine gebrauchte mit einem "anderen" Betriebssystem (Win7 Home Premium; ich hab' nur Win7 Starter), die wahrscheinlich nicht formatiert wurde, also könnte auch noch der Account und die Einstellungen des Vorbesitzers drauf sein. Da habe ich mich dann eben nicht drübergetraut, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Noch dazu brauche ich sie ohnehin nicht wirklich, weil ich mit der jetzigen 250Gig-Platte gut auskomme.

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