S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Anstrengung
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Freitag, 10. April 2015

Anstrengung

Montag, 30. März 2015
Fühle mich nicht original. Bin seltsam gestresst, so als müsste ich unbedingt schnell 1.000 Dinge erledigen, weil sich irgendwas anderes sonst nicht ausgeht. Angenehm ist anders.
Ich komme nicht zur Ruhe, kann keine Nacht richtig durchschlafen. Führe es darauf zurück, dass ich nun aus dieser geschützten Zone, in der ich während der Therapie gesteckt habe, raus bin. Auch davor hatte ich immerhin die Gewissheit, die Sicherheit, nun bloß die Therapie abzuwarten. Ich hatte ein fixes Ziel, zumindest eine klare Konstante, die mir ein wenig innere Ruhe spendete, auch wenn's mir zu dem Zeitpunkt nicht wirklich aufgefallen ist. Aber man merkt eben nur, was man hatte, sobald's weg ist. Jetzt herrscht wieder Ungewissheit vor. Ich gehe einer unklaren Zukunft entgegen, in der nichts feststeht. Das stimmt mich unruhig, instabil.
... und hier is' auch nicht unbedingt viel zu tun, das mich ablenken könnte.

Mittwoch, 1. April 2015
Einschlafen fällt in letzter Zeit ebenfalls ziemlich schwer. Glücklicherweise hatte ich noch einige Folgen "Castle" aufzuholen. Bin mit S07E17 nun wieder fast auf dem aktuellen Stand. Frage mich auch, ob es die Serie ebenfalls auf 10 Staffeln und 200 Folgen schafft, wie "Supernatural". Zumindest den Zuschauerzahlen zufolge sollte das kein Problem sein.
Der "große Traum" vom sauguten Gitarristen hat sich nun wohl auch erledigt. Ich muss mir eben eingestehen, dass ich nicht das Zeug dazu habe. Zu ungelenk, zu halbherzig, zu ungeduldig und wahrscheinlich noch eine Hand voll anderer Dinge. Ich muss mir wohl ein neues Hobby suchen, in das ich mich hineinstürzen kann. Wenn ich nur was wüsste, was mich während der Zeit, die ich damit verbringe, ähnlich einnimmt.
Schreiben?
...
Ich hasse es.
Dieses Gefühl, nichts mehr zu haben, dass man richtig gut kann und beinahe immer gerne macht. Ich weiß nicht, wie und womit ich das Loch, das die Spiele hinterlassen haben, wieder füllen kann.

Samstag, 04. April 2015
Ich kann noch immer nichts bloß um meiner selbst willen tun. Ich beziehe einen Großteil meines Selbstwertes noch immer von anderen - daran hat nichts geändert. Gefällt mir nicht sonderlich, aber was soll ich machen?

Freitag, 10. April 2015
Gestern war der Vorbereitungskurs für die Taxilenkerprüfung am  23..
An und für sich wird die Prüfung wohl überhaupt kein Problem, da sich der neu zu lernende Stoff sehr in Grenzen hält, lediglich Ortskenntnisse muss ich mir noch mehr aneignen. Dazu hab' ich mir heute schon einen Stadtplan besorgt. Mit dem werd' ich mich über die nächsten Tage ein wenig anstrebern müssen, was Straßennamen und öffentliche Gebäude usw. betrifft.

Teilverantwortlich für meinen schlechten Schlaf in der letzten Zeit war die komplett durchgelegene Matratze des Wohnheimbettes. Glücklicherweise hatten wir Ersatz lagernd und so konnte ich sie vorgestern austauschen. Der Schlaf bereitet nun keine Probleme mehr.
Das Einschlafen dagegen ...

Und ich sitze inwzischen schon wieder "viel zu selten"* an der Gitarre.
(*öfter als in den letzten 2 Jahren insgesamt, aber trotzdem)
Immer, nachdem ich einen gewissen Teil geschafft habe, den ich vorher nicht konnte, denkt sich mein Gehirn: "Ok, geschafft. Das reicht. Gut genug.", und verliert das Interesse. :/

Die Gruppensitzung fand ich diese Woche ein wenig enttäuschend, obwohl ich mir selbst nicht ganz sicher bin, warum eigentlich. Hatte mir durch den guten Start vor 2 Wochen anscheinend irgendwie mehr erhofft. Naja.
Ich spiele seit gestern mit dem Gedanken, eine Art Nachfolgewerk zum DiAMETER zu machen. Nicht, um es irgendwem zu geben, sondern mehr nur so für mich selbst.
Wenn auf Twitter nicht gerade wieder die Sexismus-Debatte raged, dann geht's im Zusammenhang mit dem Germanwings-Absturz um Depressinonen. Will mich aus dem ganzen reaktionären Schmarrn größtenteils raushalten. Die meiste Zeit schüttle ich nur den Kopf über die Meinungen und Aussagen diverser Leute. Sowas wird mir schnell zu dumm - und Diskussionen über Twitter haben ohnehin wenig Sinn.

Ansonsten versinke ich immer wieder mal gerne in "meinen" Serien.
"Better Call Saul" ist ja leider schon vorbei, so auch "Vikings" in 2 Wochen. Aber "Supernatural" geht noch ein wenig weiter und "Game of Thrones" fängt am Sonntag wieder an. Im Mai rückt dann "Penny Dreadful" nach, und im Juni "Orange is the New Black" und "True Detective", bevor im Spätsommer/Herbst "Doctor Who" und "The "Walking Dead" wieder anklopfen. So schnell geht einem das Serienfutter also nicht aus. XD
Doch, da mir die Wartezeiten momentan dennoch ein wenig zu lang werden, habe ich mit "2 Broke Girl$" angefangen. Max is' hot. Duh! :3

Ich weiß noch immer nicht, wo ich die Kraft dafür hernehme, weiterzumachen.
Irgendwie funktioniert es ... "einfach". Leicht ist es ganz und gar nicht. Jeder Tag kann binnen Sekunden zur Qual werden, oft auch mehrmals täglich. Es ist scheiß anstrengend. Daran hat sich nichts geändert.

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