S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Filme, die jeder mag, nur ich nicht
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Mittwoch, 15. April 2015

Filme, die jeder mag, nur ich nicht

Die Chaosmacherin brachte mich in ihrem Blog auf die Idee und ich dachte, dass das auch ein Thema für mich wäre. Bin schließlich ebenfalls so ein Verächter so mancher Nerd-Filmkost, auf die viele, viiiieeele andere schwören. :p

Herr der Ringe
Gut, ich gebe zu, dass ich dabei wahrscheinlich einen denkbar schlechten Startpunkt "gewählt" habe. Ich habe nämlich mit dem ziemlich zähen 2. Teil (ich glaube, er heißt: "Abenteuer zu Fuß: die schönsten Wanderwege durch Greenscreens und Neuseeland") angefangen, der ... bäh, einfach nur bäh ist. -.-
Über Teil 1 & 3 kann ich im Prinzip nichts sagen, da ich die nie gesehen habe. Und obwohl ich weiß, dass die Mitte in Trilogien meistens etwas durchhängt, habe ich den anderen beiden Filmen seitdem trotzdem keine Chance gegeben. Ich habe beschlossen, dass HdR einfach nichts für mich ist.
Was so langatmig "beginnt", hat im Nachhinein immer einen schlechten Stand bei mir. Außerdem fehlt mir wortwörtlich die Magie in den Filmen, obwohl sich weite Teile der Geschichte eigentlich um das Musterbeispiel, DEN Magier schlechthin spinnen. Aber Gandalf bekommt es in Teil 2 gerademal gebacken, seine Wäsche zu waschen. Was wirklich magisches zeigt er nicht und muss er danach auch nicht, immerhin kacken sich alle auch so schon vor seiner Persil-Power in die Hose. So ein "Zauberer" beeindruckt mich nicht. Ok, das Augangsmaterial hat bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel, aber trotzdem.
Dementsprechend kann ich auch mit den nachgefolgten Vorgängern, die "Der Hobbit"-Reihe, nichts anfangen.

Hirnlose "Komödien", die nur mit niveaulosen Schwanz-Arsch-Titten-Drogen-Witzen daherkommen
Egal, ob "Harold & Kumar 105 DD", "Scary Movie 69" oder "American Pie: White Hot" und wie sie alle nicht heißen: so ein liebloser, undurchdachter Schrott. Sowas braucht nun wirklich niemand. Ich kann darüber nicht lachen. Mir ist eher zum Weinen, wenn ich daran denke, welche Produktionsbudgets solche Filme verschlingen und wieviel Gewinn man mit dieser Form der "Unterhaltung" einfahren kann. -.-
...
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur schon zu alt für den Scheiß. Oder ich schaffe es nie, genauso eingeraucht zu sein, wie die Teams, die für die Filme verantwortlich sind. óO

2001: Odyssee im Weltraum
Was bedeutet der schwarze Stein?
Was soll der Drogentrip am Ende des Films darstellen?
Und was hat es mit diesem verdammten Baby auf sich?
Alles Fragen, die die an sich eigentlich großartige Idee einer Geschichte, um die Gefahren der Technik, und deren wunderbare Umsetzung für mich zerstört. Kubrick war ein grandioser Regisseur, doch sein "Meisterwerk" verstehe ich nicht. Der Film tut praktisch nichts anderes, als Fragen aufzuwerfen. Ich weiß mir damit einfach nichts anzufangen. Dabei gehen die Meinungen sogar noch auseinander, ob es überhaupt etwas zu verstehen gibt. Ne, sowas mag ich nicht. ^^

Sämtliche neumodischen ""Horrorfilme"
Ich verstehe zwar den Reiz dahinter, doch kann ich mich für "Saw", "Wrong Turn", "The Hills Have Eyes" usw. einfach nicht begeistern. Ein guter Horrorstreifen braucht für mich vor allem eines: Atmosphäre. Und genau das haben die meisten jüngeren Werke nicht.
Solange es mit einer ordentlichen Portion Humor versetzt ist und sich selbst oft nicht so ernst nimmt ("Braindead", "Nightmare on Elm Street"), habe ich absolut nichts dagegen. Doch alles andere dient einfach nur dazu, die primitive Blut-, Splatter-, und Gore-Geilheit des Publikums zu befriedigen. Wem's gefällt, bitteschön. Nur mir ist das zu wenig.
Der letzte meiner Meinung nach wirklich gute Horrorfilm war "Blair Witch Project", nur der liegt schon einige Zeit zurück.
Zu guter letzt:
Comicverfilmungen
Fuck'em! >.<* (Jaja, lyncht mich ruhig. :p )
Es spielt doch kaum noch etwas anderes in den Kinos. Das allein fuckt mich ja schon tierisch an. (Scheiße bin ich dem Content Filter von Tweetdeck dankbar für seine harte Arbeit. Der glüht förmlich.) Die sollten das viele Material der Comics lieber in mehr Serien verarbeiten und nicht in unzähligen Sequels beinahe bis zur Unkenntlichkeit komprimieren und/oder abändern, vielleicht auch noch in gefühlten 20 Reboots des selben Franchises ausschlachten und dann 12€ für jede einzelne Karte verlangen.
Für mich sind sie allesamt nichts weiter als eine Modeerscheinung, belanglose Effektfilme, die nur eines tun sollen: Geld einbringen.
Doch ich will nicht unbedingt so weit gehen und den Machern Lieblosigkeit unterstellen. Denn bei scheiß Filmen bekommen sie sowieso den ungezügelten Nerdrage zu spüren und werden gebasht was das Zeug hält. Nur als Außenstehender und Nichtkenner der Comics sieht man die Details nicht. So weit kommt man erst gar nicht. Im Gegenteil: man wird bereits von der Größe in Verbindung mit der schieren Masse der Projekte erschlagen (ein spezifischer Storystrang eines bestimmten Comics wird verfilmt und gleich mal wieder auf eine Trilogie ausgelegt ... die geschätze 23.768ste.), verliert dabei schon die Übersicht und, so wie in meinem Fall, das Interesse gleich mit.

Ich werde allerdings eine Ausnahme machen:
Die Suicide Squad wird der erste Superhelden/Comicfilm, den ich mir außer Batman seit ca. 10 Jahren ansehen werde. Und zwar nur wegen einem einzigen Grund, Dr. Harleen Quinzel a.k.a. Harley Quinn.
By: Artgerm (DeviantArt)
Harley in "Arkham Knight"
By: 123samo (DeviantArt)
 Ich kenne niemanden, der sie nicht mag. Das wird sicher witzig. XD

PS:
Weiß zufällig jemand, was passiert, wenn Deadpool und Harley aufeinandertreffen? :D

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