S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Street Rod (Amiga 500)
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Dienstag, 7. April 2015

Street Rod (Amiga 500)


Das ist zwar nicht das erste, aber ohne Zweifel das Renn- und Tuningspiel, das ich bis zum Erscheinen von "Gran Turismo 2" am meisten gespielt habe. :D
Wow, was sind damit für Erinnerungen verbunden. Ich dachte, ich muss jetzt einfach mal was wenigstens über eines meiner Lieblings-Amigaspiele schreiben, stellvertretend für die vielen, vielen anderen, und um den unzähligen Stunden, die ich damit verbracht habe, ein wenig Tribut zu zollen. ^^
Derzeit spiele ich es über den WinUAE Amiga-Emulator.

Ziel des Spiels ist es, während der Sommerferien (irgendwann Mitte der 60er) genug Rennen zu gewinnen, damit man die Kohle zusammen bekommt, sich einen so guten Wagen zu bauen, dass man "The King" in seiner 1963er Corvette schlagen kann.
Man beginnt in der Zeitung, in der man sich einen möglichst günstigen Wagen raussucht. Anfangs hat man normalerweise lediglich 700$ in der Tasche, also ist die Auswahl ohnehin begrenzt. Im Regelfall steigt man in so eine Kiste ein ...
... und beginnt, an ihr herumzuschrauben.
Im "Street Rod" aus dem Jahr 1990 ließen sich schon die Reifen wechseln, das manuelle bzw. Automatikgetriebe und der Motor austauschen, der Zylinderkopf und die Vergaser verbessern und der ideale Zündzeitpunkt einstellen. Aus heutiger Sicht sind die Optionen zwar ziemlich spärlich gehalten, aber für damals war das was und es gab wirklich viel zu entdecken.
Durch ein wenig erfolgreiche Schrauberei erzielt man schnell Erfolge in den ersten Rennen und kann den Wagen immer weiter auf seine technische Spitze hintreiben.
Liebevoll gemacht finde ich außerdem "kleine" Details, wie den Tankbildschirm, in dem man mit dem Cursor den Zapfhahn zum Tank bewegen muss. In den Rennen verbraucht man nämlich auch Sprit. Es nutzen sich sogar sämtliche austauschbaren Teile mit der Zeit immer mehr ab, weswegen man das Auto einem regelmäßigen Check unterziehen sollte.
Im Diner um die Ecke sieht man sich dann nach Gegnern um.
Nacheinander fahren die potentiellen Kontrahenden vor, präsentieren ihre Schlitten und lassen sich möglicherweise sogar unter die Haube kucken. So kann man besser feststellen, ob man eine Chance gegen sie hätte.
Erachten sie einen als würdig, stehen Drag Race und Road Race als Rennmodi zur Auswahl. In Letzteren lassen sich nicht nur generell um höhere Einsätze, sondern sogar um die Fahrzeuge selbst fahren. Manche wollen das gar nicht gerne, aber the "The King" macht überhaupt nichts Anderes.
Die Rennen selbst bestreitet man ausschließlich aus der Cockpitperspektive. Der Innenraum aller Fahrzeuge sieht im Spiel zwar gleich aus, doch ist der wenigstens charmant designed.
Der technische Fortschritt von Rennspielen lässt mich immerwieder auf's Neue drauf hoffen, dass es in "Forza" oder "Gran Turismo" viele Fahrzeuge aus den 50ern, 60ern und 80ern vorkommen, damit ich durch stets detailierter werdende Interieurs besser davon träumen kann, mit meinen Lieblingsgefährten unterwegs zu sein. Chrom, Holz und Leder sind einfach geil. ^^
Nach ein paar gewonnenen Rennen hat man dann vielleicht irgendwann sowas da unten in der Garage stehen und kann sich aufmachen, es mit "The King" aufzunehmen. Um überhaupt konkurenzfähig zu sein, braucht man nämlich einen Wagen, der ca. 120mp/h (etwa 200km/h) schafft.

Dadurch, dass ich den Amiga-Emulator wieder in Gang gebracht habe, habe ich es mir nicht nehmen lassen, inzwischen wieder ein paar Stunden in "Street Rod" zu investieren. Ich fühl' mich sofort wieder zu Hause, und jeder Handgriff geht praktisch von selbst, weil schon hunderte Male gemacht.
Eventuell stelle ich euch in Zukunft noch ein paar meiner alten Amiga-Lieblinge vor, die mich zum Zocker gemacht haben.

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